Archiv für: Juli 2009
Präsidenten der Bankenaufsicht:
HRE-Pleite hätte "Apocalypse Now" bedeutet
Juli 30th, 2009
Link: http://tinyurl.com/nge2jb
Kommentar auf Rheinische Post (http://www.rp-online.de) zu gleichnamigem Artikel:
Einige hier haben es ja schon erkannt, die Banken überschulden den Staat mit Hilfe derjenigen, die geschworen haben Schaden von der Republik abzuwenden.
Willkommen zurück in der offenen Sklaverei, die ja bekanntermaßen wegen der "kommunistischen Bedrohung" fast ein Jahrhundert lang gezwungen war so zu tun, als gäbe es sie nicht mehr.
"Apocalypse Now" hätte es vor allem für Herrn Sanio bedeuted, allerdings, es war von Anfang an eine Loose-Loose Situation für den Staat. Hätte man die HRE fallen gelassen, wäre der Konkursverwalter in Berlin vorstellig geworden, um die Schulden des Staates einzufordern (DAS steht hinter dem Begriff "Systemrelevant") - die Aktionäre müssen ja ihr Geld bekommen.
Der Kern des Problems bleibt all die Weil, ganz im Interesse der Banker, völlig undiskutiert: WER zum Henker ist auf die Idee gekommen, etwas das gleichsam einer Quittung den Wert von Gütern und Leistungen repräsentiert, mit den Gütern und Leistungen selbst zu "verwechseln" und die Quittungen zu handeln, anstatt der Güter?!
Urlaubsrückkehrer bringen die Schweinegrippe mit
Juli 29th, 2009Link: http://tinyurl.com/mqb4t9
Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 15:
Die Lösung des Problems liegt doch auf der Hand! LEUTE bleibt im Urlaub. "Mit Arbeit versaut man sich den ganzen Tag", hat schon mein Vater gesagt. Also, hört auf die ältere Generation...
Bankdaten an USA: CSU sagt NEIN
Juli 26th, 2009Link: http://www.mmnews.de/index.php/200907263395/Politik/Bankdaten-an-USA-CSU-sagt-NEIN.html
Kommentar auf MMnews (http://www.mmnews.de) zu gleichnamigem Artikel:
Ich gehe davon aus, daß diese Daten, wie auch Telefonverbindungen und Gesprächsinhalte etc. längst vollständig "abgegriffen" werden. Die beschriebenen Aktivitäten zielen m. E. hauptsächlich darauf ab, diese Informationen künftig "legal" vor Gericht nutzen zu können. Seit die USA ihr ihr "Total Information Awareness" Programm betreiben, gibt es es ohnehin keine Geheimnisse mehr. Bis jetzt mangelt es lediglich an der Fähigkeit die gewaltige Informationsflut effizient und intelligent auszuwerten...
Verteidigungsministerium korrigiert Zahl der Toten
Juli 20th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 26:
Das sind genau die Situationen, denen man unsere Soldaten nicht aussetzen darf: situationsbedingt auf Unbewaffnete schießen müssen, nur weil die deutsche Politik sich Washingtoner Begehrlichkeiten nicht zu entziehen vermag, oder die imperiale Agenda offen unterstützt.
Ich kenne die beteiligten Soldaten nicht persönlich aber ich gehe davon aus, daß die Stimmung alles andere als gut war, nachdem man feststellen mußte, daß die Getöteten und Verwundeten wahrscheinlich nichts anderes als dumm oder panisch waren.
Vielen Dank deutsche Politik, unsere Soldaten in solche Situationen zu bringen! Aber sich bei Ordensverleihungen zu Wahlkampfzeiten im Licht der Leistung von Soldaten sonnen. Pfui!
Schluß mit dem rechtswidrigen Spuk in Afghanistan. Sofort!
Internet - Brigitte Zypries –
"Der Dreck muss aus dem Netz"
Juli 20th, 2009
Dies ist eine Auswahl an Leser-Kommentaren zum oben genannten Interview mit B. Zypries, veröffentlicht auf Welt-Online:
Christine sagt:
Däuble-Gmelin und Zypries haben das deutsche Justizsystem bis zur Unkenntlichkeit verhunzt. Heute verliert der, der die Beweislast hat. Denn die Gerichtsgebühren beruhen auf dem Streitwert und nicht auf dem Aufwand. Deshalb rühren die Richter meistens keinen Finger, der über das Diktieren eines Vergleichs hinausgeht. Deshalb verlieren auch die meisten Patienten im Arzthaftungsprozess. Ach, ja, und wenn man Ackermann heisst, kann man sich die Justiz sowieso kaufen. Sehr vereinfachtes System, Frau Zypries sei Dank. Besonders lustig sind die gesetzlichen Bestimmungen in Sachen Richterablehnung. Zwar gesteht die dt. Verfassung jeder Partei das Recht auf ein neutrales Gericht zu. In den Kommentaren zu § 42 ZPO ist insoweit auch klar festgehalten, in welchen Fällen die Partei einen Richter ablehnen kann. Dank Frau Zypries entscheiden über das Ablehnungsgesuch allerdings die lieben Kollegen, reine Zeitvergeudung also. Zumindest vor den Oberlandesgerichten. Und dort werden - jedenfalls am 13. Senat am OLG Karlsruhe - unter dem Vorsitz der Richterin Gläser die Ärzte und die Versicherungen bedient. In dieser Folge können, z.B. an der Universitätsklinik Freiburg, Patienten problemlos für medizinische Versuche missbraucht werden, ohne dass die Verantwortlichen haften müssen. Na, da freut sich Forschungsministerin Schavan.Und dank Frau Zypries wird die Revision an den BGH nur zugelassen, wenn das OLG dem zustimmt. Unglaublich, welche Pflunzen sich in dieser Regierung breitmachen konnten.
Christine sagt:
Wo war eigentlich Frau Zypries, als die SPD dem neuen EU-Vertrag zustimmte? In Kur? In Urlaub? Im Bürodämmerschlaf? Denn spätestens seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 30.06.2009 sollte auch der letzte Bürger im Lande bemerkt haben, dass die SPD mit ihrer Zustimmung zum neuen EU-Vertrag die Demokratie in Europa und in Deutschland praktisch ausgelöscht hätte. Was ja noch kommen kann. Denn die Auflagen des Bundesverfassungsgerichts zum Begleitgesetz können leicht unterminiert werden. Kann man ja mal gespannt sein, was bei dem neuen Begleitgesetzt unter Federführung von Frau Merkel demnächst rauskommt. Jeder normale Arbeitnehmer, der eine derart miserable Arbeit leisten würde wie Zypries, würde in hohem Bogen - zisch und zosch! - aus der Firma fliegen. At state. Dasselbe gilt für die Kanzlerin. Alleine schon die Tatsache, dass Merkel in ihrem ehemaligen Job als Umweltministerin aus Leichtsinn, Dummheit und Unfähigkeit die Sicherheitsvorschriften für Atommüll in Asse und Gorsleben missachtet hat, wäre im normalen Arbeitsleben Grund für eine sofortige Entlassung. Die dort Beschäftigten sind inzwischen an Krebs erkrankt. Jeder Pilot und jeder Lokführer, der infolge einer schwachen Sekunde die Chose gegen den Baum fährt, landet in der Vollzugsanstalt. Hinzu kommt, dass Merkel bekanntlich nicht mal den Unterschied zwischen Umschuldung und Entschuldung kennt. Nur die Deutschen sind so dusselig, dass sie eine solche Person wählen. Unglaublich.
Alte Weltordnung sagt:
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."
Premier und Finanzminister Luxemburgs und EU-Ratspräsident Jean-Claude Juncker 1999 in einem Interview
Paul sagt:
Kritisiert wird auch die Bundesrepublik, die sich seit 20 Jahren weigert, die UN-Kinderrechtskonvention, in der auch das Recht auf Schutz vor sexueller Ausbeutung festgeschrieben wird, zu ratifizieren.
Brauchen wir nicht wir haben ja Stopschilder.
Blackjack sagt:
Der Dreck muss weg? Da bin ich ganz der Meinung von Frau Zypries - dann mistet als erstes endlich den ganzen Bundestag aus!
Eine Justizministerin die es zulässt, dass ihr Minisetrium einen Gesetzestext (Widerrufsrecht für Onlinehändler) über 3 Jahre nicht korrigiert, obwohl er inten und vorne falsch ist und für den man als Internethändler sogar abgemahnt werden konnte, wenn man ihn im Original verwendete, hat ihren Job definitiv verfehlt!
Man muss wohl eine besondere Begabung von Unvermögen haben, um einen Job als Minister zu ergattern!
Offene Mail an "die Linke"
betreffend Weltraumfahrt
Juli 20th, 2009
Link: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,636978,00.html
Dies ist der Inhalt einer Mail den ich an den Vorstand der Partei "die Linke" gesendet habe, als Reaktion auf einen Artikel, den ich auf "Spiegel Online" las:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im Verlauf der letzten Monate immer wieder, im privaten Kreis, wie auch öffentlich, auf meinen Websites und in Form von Kommentaren auf diversen Nachrichtenwebsites, dafür plädiert der "Linken" Partei bei der nächsten BTWahl ein Chance zu geben.
Heute musste ich zu meiner großen Bestürzung lesen, daß man offensichtlich in der Linken den Horizont nicht hat, die Bedeutung der bemannten Weltraumfahrt für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder zu erkennen.
Die Tatsache, daß bemannte Raumfahrt teuer ist (ein Schnäppchen gleichwohl im Vergleich zur "Bankenrettung"), sollte nicht als Anlaß oder Vorwand genommen werden, sie noch weiter zu reduzieren. Die Anstrengungen unseres Landes in diesem Bereich sind ohnehin sträflich gering. Wollen wir den Weltraum den Chinesen überlassen? Oder den Amerikanern? Können wir uns das leisten? Auch moralisch?
Die Welt steht zweifellos vor gigantischen Umwälzungen und zu glauben, man könnte auf die Vernunft der Menschen setzen, ist zwar richtig, aber die Zeiträume, in denen sich die Vernunft Bahn brechen kann, sind zu kurz. Die Menscheit wird um eine Erweiterung des Habitats nicht herumkommen! Da sollte sich niemand Illusionen machen.
Weltraum fahrt ist zu teuer? Ok. Weltraumfahrt wird von Wirtschaftsunternehmen gemacht. Also, entweder Weltraumfahrt staatlich bereiben, oder den Unternehmen klare Budgets vorgeben. Das sind alles lösbare Probleme. Deutschland zu einem Weltraumfahrtentwicklungsland zu machen, ist in etwa so, als hätten wir 1891 gesagt: Elektrogeneratoren sind zu teuer, es gibt doch Öllampen.
Dies ist wichtig. Ich bin weder Mitarbeiter der Aerospaceindustrie noch sonstwie finanzieller Nutznießer, ich bin lediglich ein Bürger, der Veränderungen zum Besseren für Deutschland und die Welt will. Gegen bemannte Raumfahrt zu wettern, noch dazu am "Geburtstag" der Mondlandung ist politisch kurzsichtig und Wahltaktisch dumm. Lassen Sie das bitte. Bemannte Raumfahrt sollte gefördert werden, wo es nur geht! Ihr gehört die Zukunft, genauso wie sie einst dem Elektrogenerator gehörte...
Halbjahresbilanz - China rettet die Wirtschaft mit staatlicher Stütze
Juli 16th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 12:
China sollte uns kein Vorbild sein. Auch wenn sich der Aufstieg dieses Albtraumes von einer Diktatur nicht mehr verhindern lässt: wir haben eine eigene Identität und Kultur. Seine Meinung zum Ausdruck bringen (also auch "Jammern") ist genauso Teil davon, wie Versuchen alles möglichst gründlich zu machen.
Es ist klar, auf diese Weise gewinnt man kein Handballspiel, denn demokratische Meinungsbildung braucht Zeit, dafür brechen bei uns beim nächsten Erdbeben aber auch keine gigantischen Staudämme zusammen und wir atmen Luft, von der die Chinesen in den Wirtschaftszentren gar nicht wissen, daß Luft so sauber sein kann.
Deutschland muss nicht "Exportweltmeister" sein. Es ist völlig in Ordnung wenn Deutschland eines Tages ein Land mit hoher Lebensqualität ist - und die ist, entgegen der Behauptungen von Lobbyisten und anderen Egoisten, nicht davon abhängig daß Deutschland die 2. oder 3. größte Wirtschaftsnation der Erde bleibt.
"Unser Pfund" ist und war Innovation, getragen von Stabilität durch soziale Gerechtigkeit und politische Transparenz. Schade, daß dies, nach 20 Jahren wirtschafts- und gesellschafts Darwinismus in Medien und Gesetzgebung, heute scheinbar nur noch wenige begreifen. Aber wahrscheinlich erwarte ich zuviel von Leuten, die meinen "der böse Blick" wäre ein positives Gestaltungsmerkmal und Kaufargument bei Kraftfahrzeugen...
Herr Lebek twittert: http://twitter.com/herr_lebek
Umfrage - Schwarz-Gelbe Mehrheit schrumpft – SPD legt zu
Juli 15th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 12:
Nicht das ich Lafontaine auch nur ansatzweise leiden könnte, oder konnte, als ich noch gelegentlich SPD/Grüne gewählt habe, aber daß "die Linke" die einzige Partei ist, die personell eine Regierung stellen könnte UND bisher noch NIE an der Macht gewesen ist, also für die Misere keine direkte Verantwortung trägt, scheint sie mir die auch die einige Partei zu sein, für die sich eine Stimmabgabe lohnt. Wenn man es ernst mit Veränderungen in Deutschland meint. Glaubt mir Leute, das ist die EINZIGE Wahl, die die ganzen Blockpfeifen mal ordentlich auf Trab bringen würde!
Glaube ich das die es besser können? Keine Ahnung, aber das würde die Seilschaften, die uns zur Zeit Zug um Zug ausnehmen wie die Weihnachtsgänse, mal richtig durcheinanderwirbeln. Demokratie braucht sowas. Vielleicht kommen wir so zu mehr Volksentscheiden, versprechen tun sie es, sollen sie es auch beweisen!
An den "Sachzwängen" werden auch die "die Linken" nicht vorbeikommen, also keine Angst, so schlimm wirds nicht werden...
Steuerlast - Der staatliche Raubzug gegen die Mittelschicht
Juli 15th, 2009Link: http://www.welt.de/wirtschaft/article4118272/Der-staatliche-Raubzug-gegen-die-Mittelschicht.html
Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 47:
"Diese Wenigverdiener sind es nämlich, die das Gemeinwesen mit ihren Wohlstands- und Versorgungserwartungen in den Bankrott treiben."
Dieser Satz ist so falsch wie er unanständig ist. Er ist aber symptomatisch für das verkürzte Weltbild derer, die plötzlich bemerken, das die Strasse bis an den Gartenzaun reicht und der Jahreswagen inzwischen 4 Jahre alt wird.
Wer sind denn diese Wenigverdiener? Sind das nicht hauptsächlich die, die vor 10 Jahren das untere Einkommensspektrum der von Herrn Clauss gefeierten Mittelschicht stellten? Und WARUM sind die inzwischen nicht mehr im Klub? Aus Faulheit vielleicht? Weil es Spaß macht aus dem Haus mit Garten in eine 2-Zimmerwohnung in Brennpunktlage zu ziehen? Weil es spaßig ist sich dem Spießrutenlauf in den Ämtern und "Agenturen" auszusetzen? Eher weniger...
Die deutsche Mittelschicht hat über Jahrzehnte in eiteler Selbstüberschätzung stets genau diejenigen gewählt, die im Auftrag der Banken und aller möglichen Interessengruppen dafür gesorgt haben, daß sie selbst verarmt. Aber statt den Finger auf die Schuldigen zu richten, z.B. die Banken und ihre Helfershelfer in der Regierung, die Lobbyisten, die die Tätigkeit des Politikers ausschließlich so verstehen, daß es darum geht Steuereinnahmen in private Wirtschaft fliessen zu lassen und sich selbst, die viel zu lange dachten "wird schon gut gehen", sind natürlich wieder die Schuld, die sich ohnehin nicht wehren können: die "Wenigverdiener". Das ist m. E. einfach nur armselig und feige.
Jahrhundert-Projekt Wüstenstrom bedroht deutsche Solardächer
Juli 14th, 2009Link: http://www.welt.de/wirtschaft/article4113029/Wuestenstrom-bedroht-deutsche-Solardaecher.html
Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 15:
Bereits 1895 ging in Budapest das erste Dampfkraftwerk in Betrieb, das bedeuted nichts anderes, als das wir seit 114 Jahren ohne Sinn und Verstand fossile Brennstoffe zur Produktion von elektrischem Strom VERSCHWENDEN.
Wir könnten längst eine saubere, "elektrische" Gesellschaft haben und würden Erdöl hauptsächlich in der Chemie benötigen, nicht aber zum Transport oder - völlig wahnwitzig - zur Stromerzeugung.
Ein Vorstoß wie "Desertec" ist daher grundsätzlich nur zu begrüßen.
Trotzdem gilt es eine Reihe entscheidender Fragen zügig zu klären. Unseren Energiebedarf mit Hilfe der Sonne zu decken ist, soweit heute erkennbar, ohnehin der beste Weg für die Zukunft, bei einem räumlich so konzentrierten Projekt jedoch, stellt sich die Frage des thermischen Einflußes auf die lokale und davon weiterhin beeinflußte Atmosphäre - dazu habe ich bisher noch nichts gelesen.
Die hier ebenfalls wiederholt gestellte Frage nach der geostrategischen Weisheit, Europa in eine neue Anhängigkeit von instabilen, despotischen Regimen zu führen, ist nicht nur willkommene Munition für Gegner des Projekts, sie ist vor allem eine berechtigte Frage, die an mehr rührt, als nur Energiepolitik.
Ein paraller Ausbau von DEZENTRALER, möglichst PRIVATER alternativer Energiequellen in Europa, wird durch Projekte wie "Desertec" jedenfalls nicht überflüssig, sondern im Gegensatz, aufgrund der geopolitischen Gegebenheiten, umso dringender.
Werte-Dialog - Vom Glauben an einen ethischen Kapitalismus
Juli 10th, 2009Leserkommentare auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel:
"Gregor" meint:
"Auf dem Foto* sieht man zwei Wohlstandsbürger, die auf der Fettsuppe des Kapitalismus schwimmen und auch noch bestens davon Leben, diesen zu verteufeln. Das ist die wahre Größe unserer Demokratie."
* Bishof Huber und Kardinal Lehmann, grinsend; die Red.
"Pro West" glaubt:
Wohlstand gibt es weltweit ausschließlich in kapitalistischen Ländern, gleichzeitig gibt es in ausnahmslos allen kapitalistischen Ländern Wohlstand. Warum also immer wieder diese Debatte? Wenn wir heute einen moralisch hochüberlegenen - sagen wir mal: Anarchokommunismus einführen, liegt das Land morgen in Schutt und Asche. Wenn wir einen Sozialismus einführen, passiert dasselbe später - passieren wird es aber doch.
"Joe" bemerkt:
Evangelische Landeskirche Oldenburg verzockt 4,3 Millionen Euro anKirchensteuergeldern bei Lehmann Brothers.
Es ist klar, daß die, die Wasser predigen und Wein trinken zum elitären Kreis derer gehören, die sich Kirchensteuern via Finanzamt eintreiben lassen.
"Kapitalismus? Wo?" sagt:
Kapitalismus? Wo ist denn hier Kapitalismus. Ich sehe nur von staatlichen Gelddruckmaschinen befeuerte Oligarchien.
Der Staat druckt (Dollar, Euro, Yuan, Yen, ....), reicht es an die Banken, die geben (versenken) es (nach Abzug der Boni) - vervielfältigt per System - weiter an: Subprimes, wirtschaftlich schwache Schwellenländer (Argentinien), noch schwächere Volkswirtschaften in der Groß-EU (Estland, Bulgarien, ....). Alles unter Vereinnahmung von Tantiemen. So werden die Banken dann im Gegenzug die Finanzierung von Wahlversprechen auf Kosten der Folgegeneration bereitstellen (HRE, systemrelevante Banken).
Jede Parte, jeder Politiker weiß nun, dass die Banken ihn unterstützen. Das wiederum setzt den Wähler in die Lage, eine Partei zu wählen, die ihm (jedem die seine) mehr verspricht, als derzeit erarbeitet wird. Und das tut er dann auch.
Das also ist die derzeitige Wirtschaft, Oligarchien schachern sich die Gelder zu - auf Kosten des Volkes, welches unter den Oligarchien diejenige wählt, welche ihm am meisten (jedem das seine) verspricht.
Und was ist nun Kapitalismus?"Paolo Pinkel" behauptet:
Die ehemalige Kirchenbank Accredo (Nürnberg) wurde vor einigen Jahren mit der Kirchenbank in Kassel zwangsfusioniert. Der damalige Aufsichtsratvorsitzende, der Finanzleiter der evangelischen Kirche aus München, fuhr jeden Freitag von München nach Nürnberg zur Sitzung mit den beiden Vorständen, natürlich auf Bankkosten. Danach fuhr er weiter nach Zirndorf zur Familie.Trotz dieser engen Aufsicht klatschte die Bank an die Wand. Die beiden Geschäftsführer wurden abgesetzt, der Aufsichtsratvorsitzende blieb im Amt, da er die Rückendeckung des Bischofs hatte. Etliche Arbeitsplätze gingen durch die Fusion verloren.
Deshalb haben die Kirchen nicht das Recht, mit erhobenem Finger auf die bösen und blöden Bänker zu zeigen.
Yvonne Walden erläutert:
"Christentum" und "Arbeiterbewegung" sind Gegensätze wie Feuer und Wasser. Schließlich waren es die beiden Großkirchen, die bis ins 19. Jahrhundert hinein an der Unterdrückung mitbeteiligt waren. "Befreiung und Glück" sollte es erst im fernen Himmelreich geben, so die Kirchenoberen.
Wenn sich die Kirchenoberen jedoch heute immer noch als "schlechte Arbeitgeber" zeigen und sogar gewerkschaftliche Aktivitäten (innerhalb der katholischen Kirche) strikt ablehen, spricht dies Bände !
Da helfen dann auch keine beschwichtigenden Worte der Bischöfe oder sogar des Papstes. "An den Taten sollt ihr sie messen", steht auch irgendwo in der Bibel. "Gute Taten" sind auch bei den Kirchenoberen nicht an der Tagesordnung, deshalb lassen sich die meisten Menschen von den "schönen Worten" eines Bischofs Huber oder eines Papstes Ratzinger kaum beeindrucken oder überzeugen.
Behörden - Tausende Ex-Stasi-Spitzel im öffentlichen Dienst
Juli 9th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 23:
Es ist ganz sicher nicht akzeptabel, ehemalige Staatssicherheitsmitarbeiter an irgendeiner Stelle zu beschäftigen, die mit innerer Sicherheit, Polizei oder Justiz zu tun hat. Das Gerede von den "Hausmeistern" und "Schreibkräften" können sich diejenigen, die diese Personen weiterhin im Staatsapparat beschäftigen wollen ruhig sparen, denn die meisten Menschen werden ohnehin nicht glauben, daß dieser Personenkreis besonders groß ist.
Allerdings, wenn wir uns schon einmal des Themas annehmen, dann sollten wir auch gegen die ehemaligen und die neuen Nazis bei Polizei und anderen Sicherheitsbehörden vorgehen.
Vorausetzung zur Ausübung solcher Tätigkeiten, muß die Verfassungstreue sein. Sie ist der einzige Maßstab, den wir anlegen können. Das bedeuted aber auch, daß man nach all den Jahren das tatsächliche Verhalten, im Hinblick auf Verfassungskonformität, zur Grundlage der Beurteilung von Ex-StaSi-Leuten, Ex-Nazis und anderen machen muß. Wir dürfen, nach der langen Zeit des Wegsehens, diesen Leuten nicht einfach unbegründet den Boden unter den Füßen wegziehen, denn die Versäumnisse liegen in der Vergangenheit: diese Personen hätten niemals eingestellt oder verbeamtet werden dürfen.
Trotzdem dürfte es illusionär sein, anzunehmen diese Angelegenheit könnte eine sachgerechte Behandlung erfahren, immerhin leben wir in Zeiten, wo DDR Blockflöten und mutmaßliche StaSi-Spitzel Bundeskanzlerin sind und die größten Verfassungsfeinde als Chef durch das Innenministerium rollen...
CDU-Wirtschaftsflügel für neue Gespräche
Juli 9th, 2009Link: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/670347
Quelle: sueddeutsche.de, Bild, dpa
Kommentar zu gleichnamiger Meldung auf "SZ"
Hat sich die deutsche Politik noch nicht lächerlich genug gemacht? "Krisengipfel" im Kanzleramt etc.? Das letzte Wort haben ohnehin die Amerikaner (wie immer), auf Deutschland kommt einzig die Frage zu ob wir sofort oder später zahlen wollen. Eine Angelegenheit die für alle, die sich damit im Wahlkampf profilieren wollen, ziemlich viele Risiken und Nebenwirkungen enthält.
Wenn man jedoch von Berlin aus Einfluß nehmen könnte, würde ich empfehlen die Chinesen in die Wüste zu schicken. Die chinesische Führung zeigt ja gerade aktuell wieder, wie sie es mit Verträgen und Gesetzen hält. Sollte jemand versehentlich auf sein Demonstrationsrecht bestehen, kommt halt das Militär. Was also sollte uns glauben machen, man würde sich in Beijing an Abmachungen mit GM, Opel oder der Bundesregierung gebunden fühlen?
Ich würde der Süßholzraspelei der Chinesesn jedenfalls keinen Glauben schenken. Wir haben uns mit den Chinesen einen neuen "Bully", zusätzlich zu USA und Russland, herangezüchtet, wir täten gut daran ihn nicht noch größer werden zu lassen.
Raumfahrt: Verschwörungstheorien – Die Mondlandungs-Lüge
Juli 9th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 10:
Ich hab keine Ahnung ob die Amis wirklich auf dem Mond waren oder nicht, gehe aber davon aus, daß sie es waren, denn es gibt deutlich mehr Indizien dafür als dagegen (frag in Bochum).
Was ich mir allerdings gut vorstellen kann ist etwas, was man im Live-Fernsehen aus Sicherheitsgründen gerne macht: Live und Konserve parallel...
Da es sich um ein Prestigeunternehmen von enormer Bedeutung für die USA gehandelt hat, wäre ich nicht im geringsten Überrascht, wenn man, für den Fall das was schief läuft - man denke nur an so banale Dinge wie Probleme bei der Signalübermittlung - tatsächlich vorab Studiomaterial produziert hätte, daß man zwecks Vermeidung einer Blamage hätte einsetzen können. Es ist auch durchaus möglich, daß man uns einiges dieses Materials untergeschoben hat.
ABER wenn dazu nicht parallel auch eine Mondlandung stattgefunden hätte, vor den Orbitern und Horchstationen der Sowjetunion hätte sich die Wahrheit kaum verbergen lassen. Die Russen würden einen Betrug in dieser Sache noch heute zweimal am Tag in den Nachrichten bringen...
Kommentar: Deutschland ist nicht islamfeindlich, Herr Köhler!
Juli 8th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 9:
(dort wird gerade munter beleidigt, was das Zeug hält, d.h. dieser Kommentar wird wahrscheinlich weiter "nach vorne" wandern)
"Deutschland ist ein Land mit einer pluralistischen Gesellschaft, deren Stärke eben diese hinzugewonnene Vielfalt ist. "
Ohne Ironie: es tut gut dies hier, auf Welt Online, zu lesen, wo ich solche Sätze bisher eher vergebens gesucht habe.
Deutschland ist allerdings, und da sollte man sich nichts vormachen, nur auf dem Papier eine tolerante und pluralistische Gesellschaft. Nach 8 Jahren "Kampf gegen den Terror" denkt doch sofort jeder bei dem Begriff "Terrorist" an rauschebärtige, frauenfeindliche, lebensmüde Moslems mit Sprenggürteln und Teppichmessern. Das weiße, christlich geprägte Deutschland ist zu erheblichen Teilen islamfeindlich, daran kann kaum ein Zweifel bestehen.
Das für sich alleine, ist allerdings kein Grund zur Aufregung, denn das Recht etwas abzulehnen, ist Teil der Demokratie und Voraussetzung für Pluralismus.
Die entscheidende Frage dabei ist doch: In welcher Weise ÄUßERT sich die Ablehnung?
Gehen viele Deutsche mit Gewalt gegen Muslime vor? Nicht, daß ich wüßte.
Wer z.B. den Kiez in Neukölln (Berlin) kennt, weiß daß das eher umgekehrt vorkommt. Wobei diese Gewalt mehr ein kulturelles Mißverständnis ist, denn weltanschaulicher Konflikt.
Bisher ist sowohl seitens der Muslime als auch seitens anderer, Gewalt von wenigen Einzelnen ausgegangen. Die Ereignisse im Dresdener Landgericht sind ein Beispiel dafür.
Aber wenn wir wollen, daß es in Zukunft anders wird, empfehle schön weiter Benzin ins Feuer zu gießen...
So viel Geld haben die Deutschen im Portemonnaie
Juli 8th, 2009Link: http://www.welt.de/finanzen/article4076208/So-viel-Geld-haben-die-Deutschen-im-Portemonnaie.html
Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 15:
Die Deutschen sind sicher bei Neuerungen weniger enthusiastisch als die US-Amerikaner, und wer das tägliche Leben normaler Leute hier und dort vergleicht, wird wohl zu dem Schluß kommen müssen: Das ist auch gut so!
Wenn Banken oder irgendein Wirtschaftsunternehmen ein neues Produkt anbieten, dann ist doch klar, daß das nicht aus Nächsten- sondern aud Geldliebe geschieht. Mit anderen Worten: das betroffene Segment unseres Lebens wird teurer. Der sparsame Deutsche weiß das und hält sich zurück.
Dazu kommt, daß man im Perfektionswahn, z.B. daß Zahlen mit Girokarte im Supermarkt derart verlangsamt hat, daß den Barzahlern der Blutdruck steigt, wenn mal wieder ein Kreditkartenjongleur oder die "Dame des Hauses" die Karte zum Bezahlen eines 6,70 Euro Einkaufs zückt.
Ich glaube daß es nicht, wie im Artikel behauptet, Unwissen der Deutschen ist, daß sie veranlaßt z.B. die Geldkartenfunktion ihrer Girokarte nicht zu benutzen, sondern berechtigtes, mangelndes Vertrauen.
Durch das Zahlen mit Karte ändert sich nämlich der Vorgang grundsätzlich. Mit Bargeld greife ICH in MEINE Börse und zähle SELBER ab, wieviel Geld ich ausgebe. Ich sehe direkt, physisch, wie sich die Geldmenge dabei ändert. Beim Zahlen mit Karte, wird der Zahlungsempfänger zum Zahlungsnehmer, der VERDECKT einen Betrag aus einer unsichtbaren Mengen herausnimmt.
Da kann man durchaus nervös werden, denn wie es um die Seriösität der Banken bestellt ist, haben sie ja erst jüngst wieder eindrucksvoll bewiesen...
Unruhen in Xinjiang - Chinas Behörden blamieren sich ...
Juli 7th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 5:
Der deutsche Schmusekurs mit China ist m.E. falsch, übrigens seinerzeit forciert von Mr. "für mich gelten Gesetze nicht, ich bin Ehrenbürger Europas" H. Kohl. China ist eine durch und durch korrupte Diktatur, die Teile seine Bevölkerung, zwecks Stimulierung der Leistungsbreitschaft und Aufrüstung des Landes, in Enklaven an Freiheit und Wohlstand schnuppern läßt, während die große Mehrheit mit roher Gewalt und Bevormundung geknechtet wird.
Die Chinesen spielen ein intelligentes Spiel mit der Welt. Ich bin nicht für Isolation Chinas, aber wenn die Chinesen getroffene Zusagen wie z.B. bei den Olympischen Spielen nicht einhalten, dann MUSS das Konsequenzen haben.
In Peking geht man ohnehin davon aus, das der Westen dumm ist. Auf gut Zureden reagieren die greisen Betonköpfe nicht - es muss in der Kasse schmerzen, sonst ändert sich nichts.
Kommentar zu Krümmel - Das Abschalten der Atomkraftwerke wäre ein GAU
Juli 7th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 30:
Ich bin absolut bereit über den weiteren Betrieb der bestehenden Kernkraftwerke zu diskutieren, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:
1. Strahlenfest nachgewiesen wird, daß die Anlagen einen GAU ohne Abgabe von Strahlung in die Atmosphäre und den Boden überstehen können
2. Die Endlagerungsfrage glaubhaft gelöst ist
Da ich nicht mal ansatzweise sehe, daß diese beiden lebenswichtigen Fragen in absehbarer Zeit zufriedenstellend beantwortet werden können, wird es dann wohl doch eher bei meiner Ablehnung bleiben...
NEUE ANLAGEN zu bauen verstehe ich angesichts der oben erwähnten, ungelösten Probleme als versuchte/n Körperverletzung/Mord. Darüber hinaus ist es auch wirtschaftlich grober Unfug, noch mehr Geld in erwiesenermaßen gefährliche Technologie zu stecken, die dann bei der Förderung "alternativer" Energie fehlt. Angesichts des Fortschritts, den alternative Energie, wenn auch zu langsam, macht, darf ohnehin niemand davon ausgehen, daß sich Neubauten zu irgendeiner Zeit amortisieren würden. Ein komplettes Minusgeschäft für den Bürger, daß er ggf. mit der Verstrahlung seiner Zukunft bezahlen muß. DÜMMER gehts wohl kaum...
Es wäre an der Zeit, daß die Politik denjenigen, die dem Steuerzahler diese potentiellen Katastrophen verkaufen wollen klarmacht, daß sie besser ihre Hausaufgaben bei den alternativen Energien machen sollten, anstatt für Technologie von gestern Lobbyarbeit zu leisten.
Und nur der Vollständigkeit halber: neue Kohlekraftwerke brauchen wir ebensowenig...
Kommentar 2 auf Welt Online (welt.de) Erwiederung auf "Skeptiker",
ursprünglich auf Kommentar Seite 34:
@ skeptiker
Es gibt gute Argumente für Atomstrom, keine Frage, aber eben nur solange man die Möglichkeit der Kernschmelze und das Endlagerproblem verdrängt.
Das ist nicht wie beim Autofahren, wo der Unfall "nur" lokal Leiden und Tod bringt. An alle die hier für Atomstrom argumentieren, bitte nehmen Sie die diese beiden Probleme ernst. Wenn es knallt, dann ordentlich und so, daß wir sehr sehr lange was davon haben werden. Und wenn sich die Atommüllfässer in Salzlachen oder bewegender Erde in Wohlgefallen auflösen, vergiften wir damit für Generationen das Trinkwasser. Wie in aller Welt können Sie befürworten, Millionen Menschen heutiger und kommender Generationen solchen Gefahren auszusetzen?
Das sind keine grünen Überempfindlichkeiten oder kommunistischer Hass auf Kapitalisten, die hinter diesen Gründen der Ablehnung stehen. Das ist reine Vernunft!
Militärschlag geplant? - Spekulationen um israelischen Angriff im Iran
Juli 7th, 2009Kommentar auf RP-Online (www.rp-online.de):
WAS will Israel denn angreifen?
...ein paar oberirdische zivile Atomanlagen vielleicht? ...oder die Eingänge zu unterirdischen Anlagen?
Klar, das wäre eine vorübergehende Behinderung des Aufbaus einer Nuklearinfrastruktur und teuer für Iran, aber es würde ein Atomwaffenprogramm des Iran kaum stoppen, so es das denn überhaupt gibt. Im Gegenteil, ein Angriff würde nur die Extrempositionen im Iran bestätigen und ggf. bestehende Programme letztlich beschleunigen.
Ahmedenidjad wartet nur auf so eine Vorlage! Danach wären die Themen Wahlbetrug und wirtschaftlicher Niedergang im iranischen Inland weg von der Tagesordnung und der möchtegern starke Mann könnte sagen: "Da seht ihr wieder ich hab Recht!" Nichts einigt mehr als ein gemeinsamer Feind...
Was mich vor einigen Tagen schon auf C-Span irritiert hat, stößt mir übrigens auch hier unangenehm auf, nämlich daß jetzt der "Kronprinz" Pahlevi wieder in die Schlagzeilen gebracht wird. Dazu hier noch mit einer rührigen Tränenfotostrecke. Das ist wirklich Propaganda ganz unten...
Die Unterdrückung, Korruption und Brutalität des US-Statthalters Pahlevi haben doch die theokratische "Revolution" und das heute herrschende geistige Mittelalter in Persien erst ermöglicht! Uns dies als Perspektive wieder anbieten zu wollen, ist schon ziemlich dreist.
Die theokratischen Diktatoren im Iran müssen weg, aber die Pahlevis wieder an die Macht zu bringen, bedeutet den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.
Unternehmen fehlt Geld - Kreditklemme trifft NRW-Firmen
Juli 6th, 2009Link: http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/728597/Kreditklemme-trifft-NRW-Firmen.html
Kommentar auf RP-Online (www.rp-online.de), Erwiderung zu den Kommentaren von "GoGobal" und "Helldeu":
Liebe GoGlobal und Halldeu,
ich habe lange Zeit in Berlin gelebt und selbständig gearbeitet. Wenn Berliner Firmen (im Medienbereich, Druckvorstufe etc.) z.B. in Hamburg oder in München Waren oder Dienstleistungen bestellt haben, dann war meist Vorkasse gefragt, weil Berliner Firmen für ihre notorische Zahlungsunwilligkeit bekannt waren. Was den Punkt offene Rechnungen betrifft, könnten Sie durchaus beide Recht haben, es kommt eben darauf an WO man tätig ist.
Soweit es den Senat von Berlin betrifft, kann ich aus persönlicher Erfahrung nur GoGlobal bestätigen, das mag im Westen ebenfalls anders sein.
Was den Drang ins Ausland betrifft: ALLE die über Unabhängigkeit verfügen, also ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung, erwägen den Wegzug oder haben ihn bereits vollzogen! Ein Trend, den es nicht nur in Deutschland gibt. Wir gehen nicht mehr an der Urne wählen, wir machen es wie die ehemaligen DDR-Bürger, wie stimmen mit den Füssen ab...
Ich sage dazu auf Anfragen immer: WENN ich schon in einer Bananenrepublik leben muss, dann bitte in einer, in der dieselben auch wachsen!
An meiner grundsätzlichen Kritik an quantitativem Wachstum als übermächtigen Erfolgsmaßstab und Krediten zur Ermöglichung dieses (vermeintlichen) Wachstums, das eben doch nur Rohstoff- und Zeitverschwendung, sowie Inflation schafft, ändert aber weder die Frage ob die öffentliche Hand zahlt oder ob Menschen ins Ausland abwandern etwas.
Wir benötigen einen Paradigmenwechsel, aber darüber darf in Deutschland nicht einmal diskutiert werden! Wenn man das tut, wird man vom versammelten Establishment, allen voran von den Meinungsmedien, als Kommuninist, Spinner und Utopist beschimpft, der von Wirtschaft und Staat keine Ahnung hat. Klar. Kein Wunder also, daß man von Entscheidern zu dem Thema absolut nichts hört.
Trotzdem wirds krachen, wenn wir nicht zügig umlenken. NACH dem nächsten Weltkrieg, der ja bereits schwelt, jedenfalls wird es den Überlebenden richtig dreckig gehen, da werden kein Marschallpläne oder Care-Pakete kommen, nur Plünderer und Kannibalen, und wer darauf spekuliert danach wieder so weitermachen zu können wie zuvor, irrt gewaltig, denn verbrauchte Resourcen sind für lange, lange Zeit weg und der Krieg wird die letzten Vorkommen ebenfalls vernichten.
Nach dem Knall kommt der Umschwung zwangsweise, warum also können wir, die wir ja so gerne mit unserer Intelligenz prahlen, nicht ohne unbeschreibliches Leid durchleben zu müssen, daß tun, was richtig ist?!
Die Piratenpartei strebt mit Macht in den Bundestag
Juli 5th, 2009Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 30:
Die Piratenpartei ist z.Zt. noch keine funktionsfähige Partei, d.h. ihr fehlen Voraussetzungen um politische Verantwortung zu übernehmen. Die haben nicht mal eine funktionierende Buchhaltung!
Allen denen die bei der BTW im September weg von den gleichgeschalteten "Volksparteien" wollen und mit der Piratenpartei symphatisieren empfehle ich daher, WENN es in Ihrem Wahlkreis einen Kandiaten der PP geben sollte, nutzen Sie die ERSTSTIMME, aber verschwenden Sie nicht die Wahlentscheidende ZWEITSTIMME!
Wenn die PP eine signifikante Zahl von Zweitstimmen erhalten sollte, ermöglichen Sie damit Schwarz-Gelb oder eine Fortsetzung der großen Koalition!
Von den im Bundestag vertretenen "großen" (sprich personell regierungsfähigen) Parteien, gibt es z.Zt. nur eine Partei, die noch keine Politik gegen uns Bürger gemacht hat (möglicherweise mangels Gelegenheit), dieser Partei sollten wir eine CHANCE geben. Wenn's nicht funktioniert, ist die Zeit des Parlamentes ohnehin vorbei...
Rüberkommen hier, Westerwelle. Keine Angst! (Welt Online)
Juli 5th, 2009Link: http://www.welt.de/politik/deutschland/article4057997/Rueberkommen-hier-Westerwelle-Keine-Angst.html
Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentar Seite 8:
Es gibt mehr als einen Weg aus der gegenwärtigen Misere, deren sichtbarstes Symptom die sogenannte "Bankenkrise" ist, die aber wesentlich tiefer geht als dieses Symptom.
Man muß der FDP lassen, daß sie zur Zeit die einzige Partei ist, die etwas hat, daß den Begriff "Konzept" verdient. Ich persönlich würde, wenn ich an Wachstum und Geld als Ware glauben würde, der FDP eine Chance geben. Aber eben nur WENN.
Natürlich "glaube" ich, wie jeder vernunftbegabte Mensch der sich die Mühe macht mal Nachzudenken, vielleicht so gar einmal zu Rechnen, NICHT daran daß Wirtschaften unter der Prämisse quantitativen Wachstums auf Dauer funktioniert. Ein Blick auf die globale Rohstofflage und Bevölkerungsentwicklung zeigt, daß dieser Unglaube gerechtfertigt ist, denn die dadurch initiierte Verschwendung läßt sich nicht dauerhaft aufrecht erhalten.
Mit anderen Worten, grundsätzlich traue ich der FDP zu positive Impulse für das bestehende System geben zu können, nur, dieses "System" hat keine Zukunft. Dazu kommt, daß die FDP eben jener Klientel, die für die aktuelle Krise verantwortlich ist, besonders zugetan ist - nicht unbedingt vertrauenerweckend. Es ist kein Zufall, daß den FDPlern, bei allen liberalen Attributen wie die Wertschätzung der Kultur zum Beispiel, stets der Stallgeruch des Versicherungsmaklers und Bankberaters anhaftet, der Parteitag, rein "zufällig" in der "AWD-Stadt" Hannover, hat dies einmal mehr eindrucksvoll gezeigt.
Und schließlich, obwohl ich erwarte daß die FDP bei der BTW ihr bestes Ergebnis seit Bestehen einfahren wird, wird sie nur der Juniorpartner in einer Koalition mit der CDU/CSU sein. So, und das übersehen viele konservative Wähler, wie sich die FDP auf dem Parteitag in Hannover positioniert hat, ist sie nur sehr bedingt kompatibel mit den Königskindern Merkel - Seehofer, und nach so langer Abwesenheit von der Macht, ist es unwahrscheinlich, daß die FDP im Streitfall zurück in die Opposition gehen würde, d.h. es wird nicht viel FDP geben in einer Koalition und damit können auch die Konzepte der FDP nicht greifen...
Daher ist jede Stimme für die FDP in Wirklichkeit eine Stimme für die CDU/CSU, und daß kann ja nun wirklich niemand ernsthaft wollen, das irgendeinde Partei der großen Koalition die Gelegenheit erhält den Karren noch weiter in den Dreck zu fahren...
Steinbrücks Apparat blockiert Steuervorteile
Juli 5th, 2009Link: http://www.welt.de/finanzen/article4057721/Steinbruecks-Apparat-blockiert-Steuervorteile.html
Den obigen Artiel auf Welt-Online.de kommentierte
"der Azoreaner" unter anderem so (Auszug):
Man kann den Spuk sehr schnell und legal beenden !!! Montag zur Bank gehen und alles Geld abheben !!! Wenn auch nur jeder zehnte Sparer das machte, wäre im Nu der Ofen aus !!! Verzichtet doch einfach auf die paar Kröten Zinsen !!! Da kann Steinbrück sich auf den Kopf stellen. Wenn der Bürger ihm das Geld zur Bankenrettung nicht in Form von Sparbüchern, Schildkrötenanleihen und Lebensversicherungen zur Verfügung stellt, ist es vorbei mit Bankenrettung !!!
Doch unsere Politclowns werden es dann wie die Engländer und Amerikaner einfach drucken lassen, um die Schulden zu entwerten !!! Kommt bei uns auch noch !!! Doch dabei werden nur Staatsschulden (beim Bürger), nicht jedoch die Schulden des Bürgers entwertet !!!
Aus dem Grunde ist der Besitz von ein wenig Gold und Silber ganz hilfreich !!!
Aber ich bin ja nur ein Spinner !!! Die drucken doch kein Geld !!! Nie, nie, nie !!!
Mussawi im Iran als US-Agent gebrandmarkt
Juli 4th, 2009Kommentar auf Welt Online
Ursprünglich auf Kommentar Seite 7:
Die Theokratie Irans ist eine Katastrophe für das Land. So wie Theokratie eine Katastrophe in jedem Land ist und wäre, in der sie herrscht, übrigens einigermaßen unanhängig davon, welche Religion dabei den Ton angibt.
Trotzdem sollten sich die auf weltweiten Aufruhr spezialisierten Kreise, vor allem in London und Washington, in Zukunft besser überlegen, wann der Zeitpunkt gekommen ist und mit welchen Mitteln solche Regime beseitigt werden können.
Gewaltsames Vorgehen liefert immer eine erstklassige Rechtfertigung für repressive Regime, selbst Gewalt anzuwenden und die Mehrheit der iranischen Bevölkerung, gleich auf welcher Seite sie steht, hat keinen Zweifel daran, daß Europäer und Amerikaner eine wichtige Rolle bei der jüngsten Konfrontation gespielt haben. Dies schwächt die Opposition mehr, als es ihr hilft...
Aber ich habe es hier ja schon einmal geschrieben: im Westen hat niemand ein Interesse an einem freien, starken Persien, an Bürgerkrieg und Niedergang schon. In diesem Licht betrachtet kann ich mir gut vorstellen, daß bei den westlichen Strippenziehern die Korken knallen...
Kauder fordert mehr Bankenkredite für Firmen
Juli 4th, 2009Kommentar auf Welt Online
Ursprünglich auf Kommentar Seite 8:
Mal im Ernst, WAS für eine ART von Wirtschaften soll das denn überhaupt sein, wenn alles nur auf Kredit geht? Das ist doch grundunsolide und völliger Unfug, insbesondere dann, wenn für die Kredite Zinsen erhoben werden.
Entweder hat ein Unternehmen Einnahmen und Umsätze oder eben nicht. Eine Weltwirtschaft die haupsächlich auf Wachstum durch/und geliehenem Geld aufbaut KANN nicht funktionieren, zumindest nicht auf Dauer.
Die ganze Kreditblase entsteht doch letztlich nur, weil das Verkaufen an sich, zentrales Anliegen und Geld anstatt als ein Platzhalters (weil es am Finanzmarkt zur Ware wird) als Eigenwert betrachtet wird. Dieses Selbstverständnis bewirkt aber zwangsläufig eine immer enger werdende Spirale der Verschwendung.
Statt auf qualitatives Wachstum, sprich langfristig angelegte Innovationen, stürzen sich alle auf eine den Planeten verödene, absolut sinnlose Verschwendung, nur damit sich ein relativ kleiner Personenkreis mit mehr Geld und Macht schmücken kann, als die Staaten vorweisen können, die sie dabei plündern.
Wenn wir nicht Schluss machen mit dem Kreditwirtschaften und dem Wachstumswahn, sollte jedem klar sein, daß das Endszenario zwangsläufig ein neuer Weltkrieg sein muss - selbst wenn die Mehrheit der Geld- und Machteliten sich einen solchen sicher so wenig wünscht wie der Rest der Menschheit...
Nordkorea testet Raketen am US-Nationalfeiertag
Juli 4th, 2009auf Kommentare Seite 4:
Danke, wirklich wichtige Informationen, die hier verbreitet werden. Darf ich mich auch schon auf den Flurschadenreport der Bundeswehr oder die Ergebnisse der nächsten "Top Gun" Runde freuen?
auf Kommentare Seite 7:
- Dieser Kommentar wurde gelöscht, Kritik an W.O. ist scheinbar grundsätzlich ein Grund zu löschen... Ultraschwach! - Kommentartext:
@ ichsagsmal
"und kommt nicht mit freier Meinungsäußerung, dass zählt hier nicht!"
DAS ist in etwa das Einzige, was Sie richtig einschätzen. Diese Ansicht teilt scheinbar auch die Welt-Redaktion immer wieder.
Die Fehler der USA (-Regierung, das ständige "die Amerikaner" ist genauso falsch, wie die "die Juden" oder "die Moslems") und den Wahnsinn in Nordkorea in einen Topf zu schmeissen ist natürlich müßig, nur, daß NK mal wieder ein paar Raketen aus dem Museum holt und völlig sinnfrei ins Meer feuert ist nun wirklich keine Nachricht, die aufhorchen läßt...
Bishof sieht Krise als Prophezeiung - Artikel auf Welt Online
Juli 4th, 2009Dieser Kommentar wurde auf Welt-Online.de
am 4. July 2009 um 8.50 MEZ veröffentlicht
(Kommentare Seite 34)
Dieser Kommentar wurde natürlich gelöscht, enthielt er doch Kritik an W.=.
Huber ist Chef einer Orginsation, die teilweise vom Staat gesponsert wird und deren Mitglieder so tun als würden sie glauben es gäbe einen alten Herrn im Himmel, der, trotz seiner Allmacht, nichts anderes zu tun hat als auf jeden einzelnen Menschen 24/7 mindestens 1 Auge zu haben und Buch zu führen darüber, was er tut, sagt und denkt.
M.E. ist jemand der so einen offensichtlichen Humbug glaubt, oder vorgibt zu glauben, kaum geeignet die Führung der deutschen Politik zu belehren oder auch nur zu beraten.
Mein Kommentar zu Trennung von Kirche und Staat, auch wenn sie in Deutschland nur halbherzig ist, und die Frage nach der Akzeptanz von weltanschaulich ausgericheteten Parteien, immerhin bilden "christliche" Parteien die größte Fraktion im Bundestag, wurde natürlich wieder einmal gelöscht.
Das das "C" im Parteinamen lediglich Ausdruck der Zugehörigkeit zu einem Machtblock ist, erweist sich doch schon alleine daran, daß angeblich christliche Werte wie "Nächstenliebe" oder "Selbstlosigkeit" ganz offensichtlich keine Rolle spielen wenn es um das konkrete Verhalten geht - eher im Gegenteil.
Sätze wie: "Die Arschloecher gehoeren in den Steinbruch oder ins KZ!" hingegen bleiben hübsch stehen. Ihr habt ein Problem in eurer Redaktion, Welt Online. Vielleicht solltet ihr euch doch etwas intensiver mit dem Auftrag der Medien in Deutschland und der Rechtslage bei Kommentaren wie dem oben zitierten beschäftigen?!