Archiv für: Januar 2010
Nacktscanner –
Der bittere Preis für die Sicherheit
Januar 3rd, 2010
Kommentar auf Welt Online (welt.de) zu gleichnamigem Artikel,
ursprünglich auf Kommentarseite 13:
Wer Freiheit will, muß Risiko akzeptieren. Beides gehört untrennbar zusammen. Aber selbst in einer vollkommen kontrollierten, 24/7 beobachteten Welt, bleibt Risiko.
Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis, weder aus rechtstaatlicher, noch aus philosophischer, noch aus wirtschaftlicher Sicht.
Genau wie der Reisepass mit biometrischen Daten, ist dies ein weiteres "Konjunkturpaket" für die Sicherheitstechnikklientel "unserer" Volksvertreter. Würde mich interessieren, wieviel Provision für solche Vertriebshilfen gezahlt werden...
Ein schöner Kommentar auf der
Welt.de Seite las sich wie folgt:
vonEl Condor>
Nacktscanner sind unnötig.Man kann die Leute auch bei der Kontrolle vollständig entkleiden und sie dann einer visuellen Kontrolle durch Beamte unterziehen.
Zuvor setzt man ihnen, zur Wahrung der Schamgefühle, eine Stoffmaske auf, die später wieder abgegeben wird. (Entlausung und Entkrätzung der Maske notwendig).
Die Persönliche Kleidung wird auf Kosten des Fluggastes an seine Heimatadresse geschickt. Zuvor muss sie natürlich gründlichst untersucht werden.(Roboter, billig und zuverlässig).
Vorteil:
Wenn der nackte Fluggast vor dem Beamten steht, kann dieser entscheiden, ob er eine Untersuchung der Körperöffnungen mittels Betastung (Latexhandschuh, Gleitcreme, Allergien beachtend) vornehemen muss. (Bomben im Anus oder in Vagina, Drogen im Anus oder Vagina etc.)
Der Fluggast besteigt dann den Flieger in einem Papieranzug, wie wir ihn aus dem Bauhaus kennen. (Kosten: 2,50 Euro - trägt Fluggast).
Dieses Verfahren ist etwas aufwendiger, belastet aber nicht durch Strahlung. (wichtig für Kinder und Schwangere).
Übrigens, wenn die untersuchenden Beamten Ärzte sind, können so Hautkrebs, Prostatakrebs etc. und andere Erkrankungen oder Verletzungen (Kindesmisshandlung o.ä.), festgestellt werden.
Dieses Verfahren würde der Gesundheit und der Sicherheit der Bevölkerung dienen.